Planungsbüro Holger Fischer
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Stadt Gießen, Bebauungsplan Nr. G 38 „Südviertel I“ – 1. Änderung (Naturwissenschaften)

Die Justus-Liebig-Universität Gießen plant in den nächsten Jahren umfangreiche Investitionen zur Erneuerung ihres Gebäudebestandes sowie zur Optimierung der Betriebsabläufe für Forschung und Lehre.
Auch am Campus Naturwissenschaften am Leihgesterner Weg sind bauliche Maßnahmen vorgesehen, deren Schwerpunkt im Rahmen eines ersten Bauabschnittes insbesondere auf dem Neubau eines Chemikums mit modernen Instituts- und Hörsaalgebäuden liegen soll.

Im Jahr 2008 wurde für den Gesamtbereich ein vom Land Hessen ausgelobter städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Aus dem Wettbewerb ist ein entsprechendes Entwurfskonzept (Gerber Architekten, Dortmund) hervorgegangen. Der Beschluss zur Änderung des rechtskräftigen Bebauungsplanes wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 08.02.2008 gefasst.

Mit dem Bebauungsplan wurden auf Ebene der verbindlichen Bauleitplanung zunächst die planungsrechtlichen Voraussetzungen für
den geplanten Neubau geschaffen und die weitere Ausbauplanung für den Campusbereich planungsrechtlich vorbereitet.

Die Festsetzungen des Bebauungsplanes orientieren sich neben der bestehenden Bebauung und deren Fortentwicklung an der Entwurfsplanung des geplanten Instituts- und Hörsaalgebäudes der Chemie und berücksichtigen zugleich die weitere Ausbauplanung der Straße Schwarzacker sowie die in diesem Bereich vorgesehene ergänzende Bebauung. Das Planziel des Bebauungsplanes liegt insbesondere in der Ausweisung eines Sondergebietes gemäß § 11
Abs. 2 BauNVO mit der Zweckbestimmung Universität.

Mit dem Neubau des Chemikums im Zuge der Umsetzung des ersten Bauabschnittes wurde bereits begonnen.